Ein regnerischer Tag

Wieder ein regnerischer Tag in Deutschland.. Nichts neues also.

Ich sitze Irgendwo im Nirgendwo und schlürfe an meinem Kaffee. In der letzten Zeit bin ich leicht melancholisch. Das düstere Wetter verstärkt dieses Gefühl zudem.

Vorhin las ich ein Gedicht, wahr ein anonymer Dichter, klang nicht schlecht

 

Mein Herz willst du, ich geb mein Leben dir;

Mein Herz treff Schmerzes Wehen fern von dir! 

Um jedes deiner Haare trag ich Leid

Und muß zum Haar vergehen fern von dir!

 

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Versuchen wir es noch ein Mal..

Ich weiss… Es ist lange her… Was soll ich sagen… Ihr habt Recht…

In der letzten Zeit ist viel passiert. Ich werde euch alles erzählen, aber alles hat seine Zeit. Ich werde versuchen wieder mehr zu schreiben..

Zunächst sind einige Gedankenströme, die ich loswerden will..

Mein Studium ist auf dem guten Weg. Ich bin mit Germanistik fast fertig und werde höchstwahrscheinlich nächstes Semester meine Bachelor Arbeit schreiben. Ich muss zugeben, dass ich mit dem Fach „Sozialwissenschaften“ mehr Probleme habe, als mit Germanistik. Dies wundert mich, da in der Schule diese Fächer einen anderen Stellenwert haben. Naja was soll’s…

Ich bin seit paar Monaten im Fachschaftsrat der Germanistik tätig und muss zugeben, das ich positiv überrascht bin. Wär hätte gedacht, dass Gremienarbeit so viel Spaß machen kann. Diese Gruppe ist unglaublich. Es ist viel mehr eine Familie, und wie in jeder Familie gibt es natürlich ab und zu kleine Probleme, aber am Ende sind wir dennoch glücklich und haben immer eine Lösung. Zudem tuen wir was guten für die Studierenden. Durch Gremienarbeit lernt man Verantwortung zu übernehmen und wird automatisch reifer. Es ist gut für die Adoleszenz. Man lernt hinter den Fassaden zu gucken und betrachtet die Dozenten, Professoren und das Studium an sich mit einer anderen Perspektive. Wir vergessen oft, dass die Lehrenden auch nur Menschen sind.. Das schöne an dieser Fachschaft ist, dass wir auch im Alltag sehr viel miteinander unternehmen. Die Gruppe ist kunterbunt und von allem haben wir etwas. Sei es Frauen und ihr Unicorn-Wahn, Männer mit Bärten und langen Haaren, Pferdemädchen, schüchterne, offene u.s.f. Ich weiss gar nicht wie ich allen danken kann, ein Teil dieser Familie geworden zu sein..

In der letzten Zeit habe ich sehr viel gelesen. Meine Schwerpunkte sind mittlerweile philosophische und orientalische Werke. Es sind nicht nur Belletristik oder Sachbücher, sondern auch Zeitungen und philosophische Magazine, die ich lese. Meine Unzufriedenheit versuche ich mit dem Lesen zu kompensieren.. Es hilft.. Etwas.

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Warum bist du Unzufrieden?

Ich sitze in einem Café und trinke mein Tee. Dabei betrachte ich sowohl die Menschen im Café, als auch die unterm freien Himmel. Es ist schon bewundernd, wie die Menschen so sind. Man müsse sich nur die Zeit nehmen und sie beobachten. Erstaunlich wie sie sich in der Gesellschaft benehmen.

Ich nehme seltsamerweise wahr, dass die meisten Gesichter unglücklich wirken. Obwohl sie lachen, wirkt es nicht sentimental. Es sieht viel mehr wie ein Zwang aus, wie eine Maske. Ich versuche es zu Begreifen…

Warum bist du so unzufrieden mein Freund? Du hasst doch das alles! Das neueste Smartphone, sei es ein iPhone, Samsung oder Sony. Du besitzt die neuesten Schuhe, eine teure Uhr und auch die neuesten Klamotten. Also was ist der Grund für deine Unzufriedenheit? Warum so mürrisch, was fehlt dir? Man erkennt, dass du regelmäßig Sport treibst und ernährst dich Gesund! Also müsstest du doch physisch stabil sein…

Mir fehlt auf, dass sehr viele Menschen Zuflucht an das materielle, an das weltliche suchen!
Glaubst du ernsthaft, dass du diese Situation überwinden kannst, indem du in einem Verkaufsrausch gerätst?! Versuch es doch mal mit einem Gebet.

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Quelle: Anonym

Fang an zu schwimmen – zu lesen!

Lesen ist ein großes Wunder, welches nicht Wertgeschätzt wird!

Ich persönlich lese sehr gerne und dies seit meiner Kindheit. Es Begann mit Comics, wie Dagobert und Donald Duck und mittlerweile habe ich mich auf Romane, Klassiker und türkische Gedichte gesteigert.

Ich finde, dass das Lesen eine Norm ist. Jeder Mensch sollte meiner Meinung nach mindestens ein Buch im Monat beenden. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um Zeitungsartikel handelt oder ob man Krimis, Romane oder Gedichte liest. Man sollte das lesen, wonach man Interesse hat.

Ich mag Bücher die mich stechen, aber über den Geschmack lässt es sich nicht streiten.

Ich glaube, man sollte überhaupt nur solche Bücher lesen, die einen beißen und stechen – Franz Kafka

Viele versuchen die Romane durch ihre Verfilmungen zu ersetzen, welches mich sehr betrübt. Ich betrachte ein Buch als ein Ozean und den Film als ein Schwimmbad. Zu denjenigen, die versuchen Filme durch Bücher zu ersetzen:

„Kann man ein Ozean mit einem Schwimmbad ersetzen oder es gar vergleichen?“

Ein Simples Beispiel: In einem Buch werden uns einige Personenmerkmale erwähnt und demnach können wir unseren eigenen Charakter erstellen, so wie wir es wollen. Wir sind in der Lage den Protagonist und den Ort mit Details zu beschmücken. Im Film dagegen wird uns schon Vornherein diese Fähigkeit von uns genommen. Weder über die Person, noch über den Ort sind wir in der Lage uns Gedanken zu machen. Es gibt eben fundamentale Unterschiede zwischen einem Film und dem Film in unseren Kopf (Buch).

Kommen wir wieder zum lesen zurück!

Was hindert den Menschen daran zu lesen? Ich versuche es zu realisieren, doch komme auf kein Erkenntnis. Die Aussage, dass man keine Zeit habe akzeptiere ich nicht. Du bist gerade Online, also hättest du Zeit!
Ist es die Angst vor dem Ozean, die uns daran hindert zu schwimmen? Fürchten wir uns so sehr vor dem Unbekannten? Wovor schrecken wir uns so ab? Selbstverständlich ist ein Buch ein Neuland. Wir haben keine Ahnung was uns in dem Buch erwartet, ob es uns glücklich oder traurig macht, ob es uns zum kritischen Denken anleitet oder wir uns so sehr langweilen, dass wir nicht in der Lage sind weiter zu lesen? Aber woher sollen wir wissen, ob es für uns gut oder schlecht ist, wenn wir es nicht auskundschaften.

Wie ein Buch aufgebaut ist, ist jeden Bewusst. Das es aus einem Titel, einer Rückseite, aus mehreren Seiten und mit Wörtern beschmückt ist usw. Verbindet man die einzelnen Wörter miteinander ergibt es ein Sinn, eine Idee!

Man sagt uns, wir sollen der Idee gedenken und nicht des Mannes. Denn ein Mensch kann versagen. Er kann gefangen werden, er kann getötet werden. Aber 400 Jahre später kann eine Idee immer noch die Welt verändern. – V-Wie Vendetta

Was ist der Hauptgrund für unsere Desinteresse? Wir alle sind der Sprache mächtig! Sind wir mittlerweile so faul geworden? Ist jegliche Anstrengung der Gehirnstrapaze zu viel geworden? Willst du nicht wissen, welche Schätze in dem Ozean sich verstecken, welche Geheimnisse und welche Gefahren es in sich birgt, willst du es nicht entdecken?

Mich betrübt es, wenn ich daran denke, dass es so viele Menschen gibt, welches NICHT einen einizigen Buch im Leben gelesen haben.

Die Welt ist ein offenes Buch, öffne es und fang an zu leben – zu lesen

Die Welt ist ein Buch. Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon.- Augustinus Aurelius

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Buch [07.10.2015]

Kooperation im Unterricht

Als angehender Lehrer überlege ich mir andauernd, wie ich später wohl unterrichten werde, welche Lehrmethoden sinnvoll sind und ob man diese auch wirklich in der Praxis anwenden kann. Zu meiner Zeit überwiegte „der Frontalunterricht“. Die Schülerinnen und Schüler wurden aus der Unterrichtsplanung quasi ausgeschlossen und gezwungen, zuzuhören. Die Konsequenzen waren, dass viele Desinteresse am Unterricht zeigten. Mittlerweile überlege ich mir, ob Frontalunterricht überhaupt noch sinnvoll ist und wenn ja – zu welcher Unterrichtssequenz. Selbstverständlich haben wir die eine oder andere Lernmethoden benutzt, meistens die bekannte traditionelle Gruppenarbeit. Doch, war dies wirklich effektiv? Ich persönlich habe es so wahrgenommen, dass meistens die Leistungsstarken Schülerinnen und Schüler die Aufgaben bearbeiten haben und der Rest der Arbeitsgruppe hat diese einfach übernommen .

In meinem Studium dagegen wird oft davon gesprochen, dass wir die Schülerinnen und Schüler mit planen sollen, bei der Unterrichtsgestaltung- und Planung. Wir sollen zusammen „kooperieren„!

Kooperation? Was genau meint man eigentlich mit Kooperation?

Kooperation: Aus dem Zusammenwirken der Gruppenmitglieder wird eine Steigerung der Gesamtleistung erwartet.

Die Kooperation ist also eine soziale Verhaltensform und durch das kooperative Lernen haben wir die Möglichkeit gemeinsam, koordiniert und zielorientiert zu arbeiten.

Hermann Lietz, ein deutscher Reformpädagoge erwähnte, dass die Schülerinnen und Schüler aktiv in den Unterricht einbezogen werden sollen. Sie sollen sich gegenseitig unterstützten. Dadurch würden die sozialen Kompetenzen der Lerngruppe gefördert. Sie würden lernen Verantwortung zu übernehmen. Sie lernen in dem sie lehren!

Welche Auswirkungen hat die Kooperative Lernmethode?

  • Die Denkfähigkeit der Schülerinnen und Schüler wird erhöht
  • Die Lernenden beteiligen sich mehr im Unterricht ≠ Frontalunterricht
  • Selbstwertgefühl steigt
  • Kommunikations- und Sozialkompetenz steigt

Ich habe mir mal die alte und die neue Lehrerrolle gegenübergestellt um zu betrachten, wie die Unterschiede sind ob man Unterschiede erkennt.

Alte Lehrerrolle:

  • Wissen vermitteln
  • Schülerinnen und Schüler einschätzen und kategorisieren
  • Fachwissenschaftler in der Lage zu unterrichten → geringe Fachdidaktische Kompetenzen

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alte Lehrer [27.09.15]

Neue Lehrerrolle:

  • Schülerinnen und Schüler sollen eigenständig Wissen erwerben
  • Fähigkeiten und Fertigkeiten der Lerngruppe entwickeln
  • Lehrer als Wegweiser und Beobachter

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Man erkennt sofort die Unterschiede zwischen den beiden Lehrerrollen. Auch die kooperativen Lernmethode bringt viele Vorteile mit sich, doch ich würde jetzt den Frontalunterricht nicht komplett vom Unterricht ausschließen. Zur Einstieg bei neuen Themen ist es immer noch ein gutes Instrument, um den Kindern Wissen zu übermitteln. Man sollte sich aber nicht nur darauf beschränken und sollte im Unterricht verschiedene Lernmethoden verwenden.

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Kooperation im Unterricht [27.09.15]

♥ ♥ It’s Bayram ♥ ♥

 

Heute ist ein besonderer Tag für die Muslime auf der Ganzen Welt. Es ist das wichtigste, das höchste religiöse Fest im Islam – Das islamische OpferfestNeben dem Ramadan gehört es zu dem bedeutendsten Festlichkeiten im Islam.

Heute morgen bin ich früh aufgestanden, aufgrund der Aufregung konnte ich sowieso wenig schlafen. Ich habe mir die schönsten Klamotten angezogen, welches ich besitze und mich für das Festtagsgebet vorbereitet. Nach der rituellen Waschung (Abdest), wurde ich von einem engen Freund abgeholt und wir haben uns auf dem Weg zur Moschee gemacht. Dort habe ich einige alte Freunde getroffen, die ich schon lange nicht mehr gesehen hatte. Viele studieren und arbeiten mittlerweile an einem fremden Ort, deswegen sehen wir uns leider zu wenig. Als ich die Moschee betrat, hatte ich ein behagliches warmes Gefühl in meiner Brust – es fühlte sich so angenehm an. Der Imam war bereits am predigen und ich hörte ihm mit voller Aufmerksamkeit zu. Nach der Predigt wurde zum Gebet aufgerufen. Als wir Gemeinschaftlich unseren Gebet beendet hatten, haben wir uns alle gratuliert, den älteren küssten wir an den Händen und den jüngeren an den Wangen, so erwiesen wir unsere Liebe und Respekt.

Ich und meine Freunde hatten leider nicht die Möglichkeit zusammen etwas zu trinken, da die meisten noch zum Schlachtfeld mussten, doch wir haben uns Versprochen so früh wie möglich etwas zu unternehmen.

Ich habe mir frische und warme Brötchen besorgt und mich auf dem Weg nach Hause gemacht. Als ich zu Hause ankam war der Tisch schon gedeckt und meine Eltern warteten bereits auf mich. Ich küsste zuerst meinen Vater und danach meine Mutter an den Händen. Nach dem Frühstück tranken wir Tee und meine Eltern planten wie sie bei der Opferung vorgehen wollen.

Heute wird sich die ganze Verwandtschaft bei meinem Opa treffen, da er der älteste in der Familie ist. Es wird gefeiert, gegessen und viel Tee getrunken. Ich muss das Haus leider vorzeitig verlassen da ich noch in die Universität muss, um organisatorische Angelegenheiten für mein Praktikum an der Robert-Schumann Berufsschule zu erledigen. Ich muss auch einige Lektüren anschaffen. Am Abend treffe ich einige Freunde aus der Universität und wir genießen diesen wunderschönen und so wertvollen Tag.

Ich wünsch euch allen ein gesegnetes Fest „Eid Mubarak“ 
„Kurban bayraminiz mübarek olsun“ =)

Ich bin ein Baum mit zwei Stämmen

Meine Großeltern sind als Gastarbeiter nach Deutschland eingereist und haben sich für ihre Kinder und Enkelkinder geopfert – ja sie haben sich allerdings geopfert. Sie haben weder die Sprache beherrscht, noch kannten sie die fremde Kultur. Doch sie kamen.. um zu arbeiten..  um zu leben!

Der bekannte Schriftsteller und Architekt Max Frisch brachte es auf den Punkt: „ Wir riefen Arbeitskräfte, und es kamen Menschen “ – das heißt, dass man sich nicht nur die Arbeitskraft eines Menschen ins Land holen kann, sondern auch seine Persönlichkeit, seine Bedürfnisse und seine Kultur.  (Spiegel.de – Gastarbeiter)

Es ist nun fast 3. Generationen her, dass unsere Großeltern eingewandert sind. Doch immer noch ist die Rede von Assimilation, Inklusion, Integration und Identitätsproblemen. Jeder weisst bescheid, dass man uns in Deutschland als „Ausländer“ sieht und in der Türkei als „almanci betitelt  was sowas bedeutet wie Deutschländer. Wir wären sozusagen weder 100% Deutsch, noch 100% Türkisch.

Viele „Deutsche“ wundern sich auch, dass die meisten Jugendlichen mit einem Migrationshintergrund mittlerweile die Sprache gut beherrschen. Als ich mit einer etwas älteren Dame eine nette Konversation hatte, erwähnte sie: „Sie können aber gut deutsch„. Die Aussage hat mich leicht verwirrt und ich antwortete: „Warum auch nicht? Ich bin ja schließlich hier geboren„.

Beide Sprachen sind mir sehr wichtig und im Laufe des Erwachsenseins ist mir bewusst geworden, dass sowohl die türkische, als auch die deutsche Sprache bei mir eine wichtige Rollen haben. Die deutsche Sprache benutze ich oft, wenn ich wissenschaftliche Tätigkeiten nachgehe oder bei Formalien, doch wenn ich meine Emotionen ausdrücken will, gebrauche ich dafür die türkische Sprache. Vielleicht hängt das davon ab, weil die türkische Sprache affektiver aufgebaut ist als die deutsche Sprache oder vielleicht auch weil meine Mutter türkisch spricht und ich emotional an sie gebunden bin. Darauf habe ich leider keine richtige Antwort – gibt es überhaupt dafür eine richtige Antwort..?

Ich finde, dass man die Zweisprachigkeit generell nicht als ein Problem sehen soll, sondern als eine Bereicherung. Auch finde ich, dass man den Schülerinnen und Schülern nicht verbieten soll ihre eigene Muttersprache zu sprechen. Sowohl nicht in der Pause als auch nicht im Unterricht. Die Mehrsprachigkeit ist eine zarte Blume und Bedarf Fürsorge.  Es ist eine Fertigkeit, die individuelle Förderung benötigt.

Um meine Gefühlslage zu schildern fand ich dieses  Gedicht angemessen

Ich bin ein Baum mit zwei Stämmen

Ich bin ein Baum,
bin ein Baum mit zwei Stämmen.
Ja, ja: mit zwei Stämmen!
Das verstehst Du nicht?
Ich bin ein Baum
und habe nur eine Wurzel,
eine Wurzel dort, wo ich geboren bin.

Du willst, dass ich immer grün bleibe,
willst mich biegsam wie eine Weide
oder blühend wie eine Linde?
– Aber ich bin ein anderer Baum
und habe zwei Stämme.
Sie sind nicht gleich –
können nicht gleich sein.

Es ist schön und doch schwer,
zwei Seelen zu haben.
Du willst, dass ich eine wähle,
Nur eine Seele?
Aber schau dir diesen Baum an,
wie lebendig er ist, wie harmonisch!

Und nun stell dir vor,
ein Stamm würde abgeschnitten.
Wie verletzbar müsste er sein,
mein Baum.
Nein, ich möchte keinen Stamm verlieren,
ich will ich bleiben…
und weiterwalzen.

Denke nicht, ich stelle mich über die anderen.
Nein, ich bin ein Baum unter vielen;
nur ein wenig anders:

Eine Wurzel, ein Herz…
aber zwei Seelen. 

Maria Bender
Lu Sponheimer

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Baum mit zwei Stämmen [23.09.2015]