Fang an zu schwimmen – zu lesen!

von Mehmet Parlak

Lesen ist ein großes Wunder, welches nicht Wertgeschätzt wird!

Ich persönlich lese sehr gerne und dies seit meiner Kindheit. Es Begann mit Comics, wie Dagobert und Donald Duck und mittlerweile habe ich mich auf Romane, Klassiker und türkische Gedichte gesteigert.

Ich finde, dass das Lesen eine Norm ist. Jeder Mensch sollte meiner Meinung nach mindestens ein Buch im Monat beenden. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um Zeitungsartikel handelt oder ob man Krimis, Romane oder Gedichte liest. Man sollte das lesen, wonach man Interesse hat.

Ich mag Bücher die mich stechen, aber über den Geschmack lässt es sich nicht streiten.

Ich glaube, man sollte überhaupt nur solche Bücher lesen, die einen beißen und stechen – Franz Kafka

Viele versuchen die Romane durch ihre Verfilmungen zu ersetzen, welches mich sehr betrübt. Ich betrachte ein Buch als ein Ozean und den Film als ein Schwimmbad. Zu denjenigen, die versuchen Filme durch Bücher zu ersetzen:

„Kann man ein Ozean mit einem Schwimmbad ersetzen oder es gar vergleichen?“

Ein Simples Beispiel: In einem Buch werden uns einige Personenmerkmale erwähnt und demnach können wir unseren eigenen Charakter erstellen, so wie wir es wollen. Wir sind in der Lage den Protagonist und den Ort mit Details zu beschmücken. Im Film dagegen wird uns schon Vornherein diese Fähigkeit von uns genommen. Weder über die Person, noch über den Ort sind wir in der Lage uns Gedanken zu machen. Es gibt eben fundamentale Unterschiede zwischen einem Film und dem Film in unseren Kopf (Buch).

Kommen wir wieder zum lesen zurück!

Was hindert den Menschen daran zu lesen? Ich versuche es zu realisieren, doch komme auf kein Erkenntnis. Die Aussage, dass man keine Zeit habe akzeptiere ich nicht. Du bist gerade Online, also hättest du Zeit!
Ist es die Angst vor dem Ozean, die uns daran hindert zu schwimmen? Fürchten wir uns so sehr vor dem Unbekannten? Wovor schrecken wir uns so ab? Selbstverständlich ist ein Buch ein Neuland. Wir haben keine Ahnung was uns in dem Buch erwartet, ob es uns glücklich oder traurig macht, ob es uns zum kritischen Denken anleitet oder wir uns so sehr langweilen, dass wir nicht in der Lage sind weiter zu lesen? Aber woher sollen wir wissen, ob es für uns gut oder schlecht ist, wenn wir es nicht auskundschaften.

Wie ein Buch aufgebaut ist, ist jeden Bewusst. Das es aus einem Titel, einer Rückseite, aus mehreren Seiten und mit Wörtern beschmückt ist usw. Verbindet man die einzelnen Wörter miteinander ergibt es ein Sinn, eine Idee!

Man sagt uns, wir sollen der Idee gedenken und nicht des Mannes. Denn ein Mensch kann versagen. Er kann gefangen werden, er kann getötet werden. Aber 400 Jahre später kann eine Idee immer noch die Welt verändern. – V-Wie Vendetta

Was ist der Hauptgrund für unsere Desinteresse? Wir alle sind der Sprache mächtig! Sind wir mittlerweile so faul geworden? Ist jegliche Anstrengung der Gehirnstrapaze zu viel geworden? Willst du nicht wissen, welche Schätze in dem Ozean sich verstecken, welche Geheimnisse und welche Gefahren es in sich birgt, willst du es nicht entdecken?

Mich betrübt es, wenn ich daran denke, dass es so viele Menschen gibt, welches NICHT einen einizigen Buch im Leben gelesen haben.

Die Welt ist ein offenes Buch, öffne es und fang an zu leben – zu lesen

Die Welt ist ein Buch. Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon.- Augustinus Aurelius

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Buch [07.10.2015]

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